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Furna
02.10.2021

Nur Furna und Luzein gegen «Ehe für alle»

Das Ja zur «Ehe für alle» sorgt schweizweit für Feierlaune.
Das Ja zur «Ehe für alle» sorgt schweizweit für Feierlaune. Bild: zVg
Als einzige Gemeinden im P&H-Gebiet lehnten die Stimmberechtigten von Luzein und Furna das Begehren ab.

Die 99-Prozent-Initiatve wurde in Graubünden mit über 70 Prozent Stimmenanteil klar und deutlich verworfen. Knapp 46 000 Nein-Stimmen standen rund 19 000 Befürwortern gegenüber. Keine einzige Bündner Gemeinde konnte sich auch nur ansatzweise mit der Vermögensumverteilungs-Idee anfreunden. Ausnahmen gab es bei der «Ehe für alle»-Vorlage. Als einzige Gemeinden im P&H-Gebiet lehnten die Stimmberechtigten von Luzein und Furna das Begehren ab.

Graubünden stimmte insgesamt mit 62,75 Prozentpunkten der «Ehe für alle» zu. Dies entspricht mit 41 341 Stimmen einer Stimmbeteiligung von 47,7 Prozent. In Luzein stimmten 234 Stimmberechtigte für die «Ehe für alle». Dagegen war eine Mehrheit von 315 Stimmenden. In Furna waren 28 dafür und 50 Stimmbürger gegen die «Ehe für alle».

Roman Hug bestätigt

In Trimmis wurde der Gemeindepräsident Roman Hug bestätigt. Der Bündner SVP-Präsident Hug erhielt 701 Stimmen. Die Stimmbeteiligung betrug 36,7 Prozent. Im Trimmiser Gemeindevorstand bestätigt wurden: Christian Kindschi (FDP) mit 579 Stimmen, Cecilia Manetsch (Die Mitte) 557. Neu gewählt wurden Nicola Stocker (SVP) 483 und Marcel Coray (FDP) 431 Stimmen. Crispin Joos (Die Mitte) mit 479 Stimmen wurde als Stellvertreter in den Gemeindevorstand gewählt. Als Mitglieder der Geschäftsprüfungskommission wurden Peter Bacchini (parteilos) mit 490 Stimmen, Jürgen Seeliger (Die Mitte) mit 440 Stimmen und Armin Schmid (SVP) mit 375 Stimmen gewählt. In den Trimmiser Schulrat gewählt wurden: Cilia Rohner-Malär mit 580 Stimmen, Andri Persenico, 559 Stimmen, und Anita Nicolay-Bürgler. Alle drei Schulräte sind parteilos.

Klosters schliesst positv ab

Die Klosterser Jahresrechnung von 2020 wurde von den Stimmberechtigten gutgeheissen. Das Verdikt fiel mit 1181 Ja- gegenüber 174 Nein-Stimmen klar und deutlich aus. Die Jahresrechnung 2020 schliesst bei einem Ertrag von knapp 45 Mio. Franken mit einem Überschuss von 237 000 Franken. Die Stimmbeteiligung betrug rund 45 Prozent.

fix/pd