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18.09.2021

Giger triumphiert in Mels

Samuel Giger, der Dominator der Saison, lässt sich auch in Mels schultern.
Samuel Giger, der Dominator der Saison, lässt sich auch in Mels schultern. Bild: Erwin Keller
Vor 6200 Zuschauern traten 158 Schwinger zum Fest an, darunter 14 Eidgenossen.

Vor 6200 Zuschauern traten 158 Schwinger zum Fest an, darunter 14 Eidgenossen. Mit dem Emmentaler Matthias Aeschbacher bezwang Samuel Giger zum Auftakt den nominell stärksten Gast. Die zweite Toppaarung des Anschwingens zwischen Damian Ott und dem Aargauer Nick Alpiger endete ohne Resultat. Alpiger fiel nach einem weiteren «Gestellten» im zweiten Gang früh aus der Entscheidung. Auch die beiden Innerschweizer Mike Müllestein und Benji von Ah schwangen nie an der Spitze mit. So führte Giger zur Halbzeit das Klassement mit dem Punktemaximum allein an, nachdem er vor dem Mittag mit Roger Rychen einen weiteren Bösen aus dem Weg räumte. Die Mitfavoriten lagen alle mindestens einen Punkt zurück.

Favoritenrolle

Mit einem Sieg gegen den Aargauer Gast Patrick Räbmatter und einem «Gestellten» gegen Samir Leuppi erreichte Giger am Nachmittag die Endausmarchung. In dieser traf er zum zweiten Mal auf Matthias Aeschbacher. In einem attraktiven Schlussgang behielt der Thurgauer das bessere Ende für sich. Vier Jahre nach seinem ersten Triumph in der Eishalle Davos feiert der 23-jährige Ottoberger seinen zweiten NOS-Sieg und zementiert damit seine Favoritenrolle im Hinblick auf das Kilchberger Schwinget.

Verletzungspech

Neben Armon Orlik, der zurzeit mit Rückenbeschwerden zu kämpfen hat, musste das Bündner Team gestern mit dem rekonvaleszenten Christian Biäsch auf einen weiteren Schwinger verzichten. Die Hoffnungen ruhten so am ehesten auf Sandro Schlegel, der aber angeschlagen ins Fest startete und nach zwei Gängen aufgab. So bedauerte der Bündner Technische Leiter Stefan Fausch denn auch, «dass die Saison so beendet werden muss. Unser Kader verfügt nicht über die Breite, um solche Ausfälle zu kompensieren.» Für den Glanzpunkt aus Bündner Sicht sorgte so Ursin Battaglia. Dieser zeigte eine gute Tagesleistung und gewann seinen bereits vierten NOS. Die meisten der übrigen Bündner konnten sich im Tagesverlauf steigern. Mauro Gartmann, Marco Flütsch, Livio Gosswiler, Patrick Mathis sowie Jan Wehrli erzielten je drei Siege, alle des Teams qualifizierten sich für den Ausstich.

Platzierungen der Schwinger aus der P&H-Region: 11a. Marco Flütsch, SC Prättigau, 55.25; 12i. Livio Gosswiler, SC Unterlandquart, 55.00; 13c. Patrick Mathis, SC Prättigau, 54.75; 13f. Jan Wehrli, SC Prättigau, 54.75; 17k. Nino Aebli, SC Unterlandquart, 53.75; 29a. Sandro Schlegel, SC Prättigau, 18.25, Unfall.

Kirchberger Schwinget

Am Samstag, 25. September 2021, steigt mit dem Kilchberger Schwinget der schwingerische Saisonhöhepunkt. Am Sonntagabend, ein Tag vor Meldeschluss, hat der Nordostschweizer Schwingerverband (NOSV) seine Schwinger selektioniert und bekanntgegeben. Im 16-köpfigen NOSV-Team für das Kirchberger Schwinget figuriert Armon Orlik (Maienfeld). Sandro Schlegel (Fideris) ist zweiter NOSV-Ersatzschwinger.

pc/ls