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Kanton
18.06.2021

Chur: Ein grosses Comanderfest im 2023

Trotz Corona sorgte der Vorstand der Reformierten Kirche Chur für ein sonniges Kirchenjahr 2020 (v.l.n.r.): Präsident Curdin Mark, Vizepräsidentin Ladina Ehrler-Scharplatz (Gemeindeleben), Paola Cotti-Maurizio (Bildung), Andy Gfeller (Leiter Verwaltung) und Corina Pfiffner-Frischknecht (Soziales).
Trotz Corona sorgte der Vorstand der Reformierten Kirche Chur für ein sonniges Kirchenjahr 2020 (v.l.n.r.): Präsident Curdin Mark, Vizepräsidentin Ladina Ehrler-Scharplatz (Gemeindeleben), Paola Cotti-Maurizio (Bildung), Andy Gfeller (Leiter Verwaltung) und Corina Pfiffner-Frischknecht (Soziales). Bild: zVg
Die Reformierte Kirche Chur plant im 2023 ein Jubiläumsjahr zur Reformation Comanders vor 500 Jahren. Der Umbau des Antistitiums ist im Dezember beendet. Die Pfarrer Alfred Enz (Pensionierung) und Erich Wyss beenden Ihre Tätigkeit in der Kirchgemeinde.

Bei den statutarischen Geschäften der Kirchgemeindeversammlung vom 14. Juni 2021 wurden der Jahresbericht und die Jahresrechnung 2020 mit einem Ertragsüberschuss von knapp Fr. 166'000 einstimmig gutgeheissen. Der Verpflichtungskredit über 440'000 Franken für den Umbau des Comanderzentrums wurde eingehalten. Die Revision der Ausführungsbestimmungen zur Kirchgemeindeordnung (KGO) wurde ebenfalls angenommen.

Fünf Schwerpunkte im Comanderjahr

Präsident Curdin Mark und Vizepräsidentin Ladina Ehrler-Scharplatz informierten über die Vorbereitungsarbeiten zum Jubiläum 500 Jahre Comander im 2023. Die Reformierte Kirche Chur möchte mit verschiedenen Aktivitäten übers ganze Jahr die Botschaften der Gemeinschaft, der Reformation und der Gleichberechtigung sichtbar machen. Die Leuchttürme verteilen sich auf alle vier Jahreszeiten und bilden vier thematische Schwerpunkte: der Start im Frühling mit der Disputation im Bildungsbereich, dann im Sommer das eigentliche Comanderfest der Gemeinde, im Kultur-Herbst eine Produktion mit dem Theater Chur sowie im Advent die Feierlichkeiten zum Abschluss des Jubiläumsjahres. Fünfter Schwerpunkt ist das Thema "Anstistitium 2023 plus". Als Brücke in die Zukunft wird die Geschichte des einmaligen Gebäudes aufgearbeitet. Die Räumlichkeiten sollen als besonderer Ort für die Öffentlichkeit nutzbar gemacht werden.

Abschied von zwei Pfarrherren

Die Versammlung wurde von Präsident Curdin Mark über den Abgang von zwei Pfarrherren orientiert: der langjährige Pfarrer Alfred Enz wird Ende Februar 2022 pensioniert. Pfarrer Erich Wyss hat seine Pfarrstelle an der Martinskirche auf Ende November 2021 gekündigt. Es zieht ihn zurück ins Unterland. Beide Pfarrpersonen waren sehr gut in der Kirchgemeinde verankert und haben wertvolle Arbeit geleistet, verdankte Curdin Mark ihr Wirken. Ausserdem berichtete der Präsident von den durchwegs positiven Erfahrungen mit den Livestreams der Gottesdienste und der Veranstaltungsreihen "Plage Pandemie und Heilung" sowie "Kirche im Dialog" in der Regulakirche, welche von Martin A. Senn bzw. Pfarrerin Ivana Bendik organisiert werden. Die Zuschauerstatistik der letzten Monate ist sehr erfreulich und die Reformierte Kirche Chur wird die Livestreams zu besonderen Anlässen aufrechterhalten.

Antistitium und Planungen

Der Umbau des Antistitiums erfolgt bis im Dezember planmässig fertiggestellt sein. Im Zuge der Abbrucharbeiten kam gemäss Präsident Curdin Mark deutlich zum Ausdruck, dass von einem Rückbau hin zur Qualität gesprochen werden kann, welcher der historischen Bausubstanz Rechnung trägt. Weitere Sanierungen stehen im Turmaufbau der Masanserkirche und im Turm der Regulakirche bevor. Die Parzelle der Kirchgemeinde im Gebiet Trist von Chur-West ist Teil eines Studienauftrages zum Quartierplan durch die Stadt Chur. Darin wurde die Forderung der Kirchgemeinde nach der Berücksichtigung einer Stätte der Ruhe aufgenommen.

pd