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08.06.2021

Doppelzweige für Niklas Lötscher und Corsin Gansner

Festplatz des Nordostschweizer Nachwuchsschwingfestes in  Herisau.
Festplatz des Nordostschweizer Nachwuchsschwingfestes in Herisau. Bild: E. Büsser
Am Nordostschweizer Nachwuchsschwingfest in Herisau schlagen sich die jungen Bündner mit unterschiedlichem Erfolg.

Die schrittweisen Lockerungen der pandemischen Massnahmen haben auch positive Auswirkungen auf den Schwingsport. Nachdem 2020 praktisch die komplette Saison ausfiel, kann 2021 mit verspätetem Saisonstart und unter strikten Sicherheitsbestimmungen zumindest wieder ein Teil der Anlässe stattfinden.

Für den bereits seit einigen Monaten wieder im Sägemehl stehenden Nachwuchs fand sich am Samstag mit dem «Nordostschweizer» in Herisau bereits ein früher Höhepunkt in der Agenda. Vor allem für die Schwinger der Jahrgänge 2004 bis 2006 handelte es sich dabei um eine wichtige Standortbestimmung im Hinblick auf den Eidgenössischen Nachwuchsschwingertag von Ende August in Schwarzenburg. Mit vorgängig guten Resultaten können sich die Jungschwinger der drei dann startberechtigten Kategorien für eine Selektion für den nur alle drei Jahre zur Austragung kommenden Grossanlass aufdrängen.

Unter den 206 Teilnehmern aus allen sieben Nordostschweizer Kantonen fanden sich im Ausserrhoder Hauptort auch 19 Bündner ein. Mit Linard Gantenbein aus Tiefencastel setzte einer von ihnen mit drei Siegen und der Führung zur Mittagspause in der Kategorie der Ältesten auch gleich einen Akzent. Da ihm am Nachmittag kein Sieg mehr gelang, verpasste er die zweigberechtigten Ränge am Ende um einen Viertelpunkt.

Gute Bündner Ausbeute

Bei den Jahrgängen 2005 konnte der für den SC Chur antretende Trimmiser Salomon Lazzarotto den sechsten Gang unfallbedingt nicht mehr bestreiten – da er zuvor mit drei Siegen und zwei «Gestellten» auf sehr gutem Weg war, reichte es ihm am Ende gleichwohl für die Auszeichnung. Mit vier Siegen und nur einer Niederlage zeigte der Untervazer Niklas Lötscher im Jahrgang 2006 eine starke Tagesleitung. Er gewann den Doppelzweig ebenso wie sein Unterlandquarter Klubkamerad Corsin Gansner aus Grüsch im Jahrgang 2007. Zwei weitere Auszeichnungen bei den Jüngsten (Jahrgang 2008) durch den Tenner Nando Joos sowie den Felsberger Linus Hartmann vervollständigten die Bündner Ausbeute.Insgesamt gewann das Team des Technischen Nachwuchsleiters Andreas Ritter somit fünf der begehrten Doppelzweige. Der grösste Kantonalverband St. Gallen stellt mit dem 22-fachen Gewinn von Eichenlaub auch gleich die erfolgreichste Delegation, gefolgt von den Gastgebern aus Appenzell mit 19 Auszeichnungen.

Weitere Teilnehmer aus der P&H-Region: Jahrgang 2004: 8b. Janik Korrodi, Untervaz, Schwingclub Unterlandquart, 54.75; Jahrgang 2007: 11b. Elias Vogler, Sargans, SC Unterlandquart 54.75; Jahrgang 2008: 18a. David Thomann, Vilters, SC Unterlandquart, 53.50; 19a. Severin Vils, Vilters, SC Unterlandquart, 52.75.

Die zwei Doppelzweig-Gewinner Corsin Gansner aus Grüsch und Niklas Lötscher aus Untervaz mit den Klubkollegen des SC Unterlandquart. Bild: SC Unterlandquart
pd/L. Steinmann