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Furna
21.08.2022

Dorfverein Furna auf Reisen im Süden

17 Frauen und Männer des Dorfvereins Furna genossen drei Tage  in vollen Zügen im Tessin.
17 Frauen und Männer des Dorfvereins Furna genossen drei Tage in vollen Zügen im Tessin. Bild: Uschi Bärtsch
Am 5. August um 6 Uhr morgens starteten 17 Mitglieder des Dorfvereins Furna mit dem Reisecar der Knechtle AG zu einer dreitägigen Reise Richtung Süden.

Zuerst führte unsere Reise via Chur nach Thusis und über den Julierpass nach St.Moritz, wo die gut gelaunte Truppe auf den Bernina Express umstieg. Mit dem Bähnli erreichten wir dann Tirano, wo uns unser Chauffeur Dani wieder abholte. Nach einem feinen Mittagessen und einer kurzen Shoppingtour – mit lauter geschlossenen Läden – (die Ehemänner hatten so ein zufriedenes Lächeln im Gesicht!) ging unsere Reise weiter Richtung Veltlin nach Lugano. Bei Temperaturen, die um die 40 Grad waren, stimmte es mich schon bedenklich, als ich die steilen Waldhänge sah, an denen grosse Flächen nur noch völlig verdorrte Bäume standen. Auf einem Weingut hatten wir unseren nächsten Halt. Dort wurde uns unter anderem erklärt, dass die herrschende Trockenheit für die Reben nicht so ein Problem sei, da die Rebstöcke über zwei Meter tiefe Wurzeln machen können. Trotz des freundlichen Empfanges mit Weindegustation und kleinem Imbiss, waren unsere Gelüste bei diesen Temperaturen eher auf Mineralwasser als auf Veltliner Weine ausgerichtet. Anschliessend ging die Reise weiter nach Lugano, wo wir unser Hotel bezogen, ein feines Nachtessen und später noch das Nachtleben in der Stadt genossen. Am nächsten Morgen starteten wir bereits um 8 Uhr mit dem Ziel Ascona. Von dort aus machten wir mit dem Schiff einen kurzen Besuch auf den Brissago-Inseln. Danach ging die Reise weiter nach Locarno. Von dort mit der Standseilbahn und anschliessend mit der Luftseilbahn nach Cardada, wo wieder ein feines Mittagessen auf uns wartete. Vor dem Essen erhielt jeder Gast ein eisgekühltes nasses «Tüechli» zur Erfrischung, das, bei immer noch 37 Grad, von jedem von uns gerne benutzt wurde. Als dann die Menukarte studiert wurde, gab es schon da und dort etwas lange Gesichter – für uns gabs geräucherte Schweinshaxen! Nach dem Essen zeigten die Mundwinkel dann aber wieder nach oben – das Essen schmeckte köstlich! Nach diesem Schmaus hatten wir noch Gelegenheit, mit der Zweiersesselbahn oder zu Fuss ganz hinauf auf den Cimetta (1671 m.ü.M) zu gelangen. Dort herrschte eine unglaubliche Rundsicht mit hunderten von Berggipfeln, zum Beispiel das Monte-Rosa-Gebirge oder die Dufourspitze. Nach unserer Rückkehr ins Tal gabs in einem Grotto ein währschaftes Nachtessen, dazu wurden wir vom Kellner sogar noch mit einem Ständchen mit Gesang und Gitarrenbegleitung beehrt. So sieht Gastfreundschaft aus! Nach unserer Rückkehr ins Hotel beschlossen einige Junge und Junggebliebene, nochmals das Nachtleben in der Stadt zu geniessen. Unser letzter Reisetag führte uns ins Verzascatal nach Sonogno. Auf der Rückfahrt gabs noch einen kurzen Halt auf der Staumauer, wo wir einigen Bunge-Jumpern zuschauen konnten. Von unserer Gruppe hatte aber niemand das Bedürfnis, sich Kopf voran in dieses Abenteuer zu stürzen. So hiess es dann bald wieder Abschied nehmen vom Tessin. Auch wenn «il ticinese» zu dieser Jahreszeit nicht ganz so viel Charme ausstrahlt wie im Frühling, erlebten wir drei wunderschöne, gemütliche Tage. An dieser Stelle möchten wir unserem Reiseleiter Dani Knechtle für die gute Organisation und die äusserst angenehme Fahrweise herzlich danken!

Arrivederci Ticino – Danke – und Uf Wiederluega

Uschi Bärtsch