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Schweizer Equipe enttäuscht mit Platz 8

Die Schweizer Equipe, hier mit Martin Fuchs (links), Steve Guerdat, Equipenchef Michel Sorg, Pius Schwizer und Edouard Schmitz siegreich beim CSIO St. Gallen, enttäuschte in gleicher Besetzung an der WM in Herning.
Die Schweizer Equipe, hier mit Martin Fuchs (links), Steve Guerdat, Equipenchef Michel Sorg, Pius Schwizer und Edouard Schmitz siegreich beim CSIO St. Gallen, enttäuschte in gleicher Besetzung an der WM in Herning. Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN MERZ
Reiten – Die Schweizer Springreiter müssen eine Enttäuschung verarbeiten. Sie schliessen den Team-Wettkampf an der WM im dänischen Herning im 8. Rang ab.

Die Equipe von Michel Sorg verpasste somit nicht nur die Medaillen, sondern sie holte sich bei erster Gelegenheit auch kein Olympia-Tickt für die Spiele in Paris 2024. Den Sieg sicherte sich überlegen der Olympiasieger Schweden. Silber ging an die Niederlande, Bronze an die Briten.

Der Schlussgang der letzten zehn Paare versprach enorme Spannung, denn die Nationen zwischen Platz 2 und 8 waren nur durch einen Abwurf getrennt. Die Schweiz lag zu diesem Zeitpunkt im 6. Rang und dem gerade noch den letzten Platz samt Olympia-Ticket. Doch dem Schlussreiter Steve Guerdat im Sattel von Venard de Cerisy lief es nicht nach Wunsch. Er lieferte wie bereits Edouard Schmitz zwei Strafpunkte, somit kamen zusätzliche 8 Zähler in die Wertung.

Vor Guerdat hatte Martin Fuchs die Schweiz wieder ins Rennen ums Olympia-Ticket und die Medaille gebracht. Mit etwas Glück lenkte er Leone Jei mit einem Blankoritt ins Ziel. Der Schimmel touchierte eine Planke deutlich, aber sie fiel nicht.

Der Routinier Pius Schwizer, am Donnerstag noch der einzig makellose Schweizer, hatte zunächst mit 4 Strafpunkten eröffnet. Er kam mit etwas viel Schwung in die Dreifach-Kombination, Vancouver de Lanlore riss die Stange am mittleren Hindernis.

Edouard Schmitz machte sich kein Geburtsgeschenk. Der 23-jährige Genfer und Quno, ein 13 Jahre alter Wallach, mussten zwei Abwürfe an vergleichsweise einfachen Hindernissen hinnehmen. Die Schlusslinie als klar schwierigste Passage gelang wiederum perfekt.

Keystone-SDA