20. Schweizer Solarpreisevergabe 2010: 3. Platz gehts ins Prättigau
Von: rt
Anlässlich der 20. Schweizer Solarpreisevergabe 2010 wurden weltweit erstmals PlusEnergieBauten ausgezeichnet.
Das Energieunternehmen Repower stiftete für Bauten, welche mehr Energie produzieren, als was sie für den Eigenverbrauch benötigen, 100 000 Franken. Die Preissumme wurde auf zwei Kategorien mit je drei Gewinner von insgesamt fast 100 Bewerbern aufgeteilt.
V.l.: Gallus CadonauSolaragentur; Lord Norman Forster; Riccardo Tettamanti, architetta schiers ag; Hans Luzi Züst, Haustechnik Züst; Dr. iur. Reto Wehrli, Nationalrat SZ/Präsident Greina Stiftung; Felix Vontobel, Stv. CEO Repower; Peter Schürch, Prof. Berner FH für Architektur. Foto: zVg
"Solar architecture is not about fashion, it is about survival." Mit dieser prägnanten Aussage und den aussergewöhnlichen Leistungen in der Solararchitektur vom britischen Stararchitekten Lord Norman Forster war es für Gallus Cadonau, Geschäftsführer der Solaragentur Schweiz, eine Freude ihn als Namensgeber und Schirmherr gewinnen zu können. 3 architektonisch vorbildliche PEB erhielten am Freitag zum ersten Mal weltweit den Norman Forster Solar Award.
Mit dem von Riccardo Tettamanti (architetta schiers ag) geplanten Bürogebäude Züst in Grüsch konnte einer dieser drei Trophäen ins Prättigau geholt werden. Ebenfalls in Graubünden, wurde der Neubau des Einfamilienhauses Cadruvi/Joos in Ruschein vom Architekturbüro Vincenz + Weishaupt geehrt. Gewonnen wurde die Kategorie mit dem Mehrfamilienhaus Kraftwerk B in Bennau/SZ.
Die zweite Kategorie der PlusEnergieBauten zeichnete jene Gebäude aus, welche den grössten Eigenenergieversorgungsgrad aufweisen konnten. Das sanierte Haus Ospelt in Vaduz (182%), der Neubau der Familie Schindler in Matten/BE (170%) und jenes der Familie Bürgi aus Vordemwald/AG (164%) konnten sich das Preisgeld teilen.
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